Das Zungenband-Piercing wird durch das Zungenbändchen an der Unterseite der Zunge gestochen. Dieses Bändchen verbindet den unteren Teil der Zunge mit dem Boden der Mundhöhle. Das Zungenbändchen ist nicht bei jeder Person groß genug, um es zu stechen.
Zungenband Piercing auf einen Blick
Abheilzeit: 4-6 Wochen
Schmuckwechsel: bei Bedarf
Ring: nach 6 Wochen
Erstschmuck: Barbell
Hypertrophiegefahr: 1 von 10

Wie ist die Abheilung?
Die Abheilung erfolgt wegen der Positionierung an der Schleimhaut meistens schnell und problemlos. Auf dem Schmuck bildet sich aber oft schnell Zahnstein, deshalb muss er regelmäßig gereinigt oder ausgetauscht werden.
Während der Abheilzeit kann Essen etwas ungewohnt sein. Meistens spürt man aber schon nach ein paar Tagen nichts mehr vom Piercing.
Worauf muss ich in der Abheilzeit achten?
Das Rauchen sollte stark reduziert werden. Auf Alkohol sowie rohe Fleisch- und Fischprodukte solltest du während der gesamten Abheilzeit, mindestens aber 7 bis 10 Tage lang, ganz verzichten.
Wenn es die Anatomie erlaubt, kann später auch ein Ring getragen werden.
Was muss ich bei der Pflege beachten?
Gestochen wird mit einem Barbell. Die Mundhygiene ist beim Zungenpiercing besonders wichtig.
Wechsle nach dem Stechen deine Zahnbürste. Vermeide Zahnpasta mit Granulaten oder aufhellenden Stoffen, sowie scharfe oder alkoholische Mundspülungen. Zungenschaber können Bakterien von der Zunge entfernen und dürfen vorsichtig verwendet werden.
Fremde Körperflüssigkeiten erhöhen das Infektionsrisiko. Gib beim Küssen und Oralverkehr während der Abheilzeit besonders Acht.
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