Bei jedem Intimpiercing ist zu beachten, dass körperfremde Flüssigkeiten zu Entzündungen führen können. Zu viel Reibung kann außerdem zu hypertropher Narbenbildung oder zum Herauswachsen des Piercings führen.
Vertical Hood Piercing
Beim Vertical Hood Piercing wird ein Curved Barbell vertikal durch die Klitorisvorhaut gestochen. Die obere Kugel liegt dabei auf der Klitorisvorhaut, die untere auf der Klitoris auf. Es wird nicht direkt durch die Klitoris gestochen, deshalb ist es sicherer und weniger schmerzhaft als das Klitoris-Piercing.
Vertical Hood Piercing auf einen Blick
Abheilzeit: 6-12 Wochen
Schmuckwechsel: bei Bedarf
Ring: nie möglich
Erstschmuck: Curved Barbell
Hypertrophiegefahr: 3 von 10
Da es durch reine Schleimhaut gestochen wird, verheilt es meist schnell und problemlos. Durch die Sensibilität der Stelle ist es trotzdem schmerzhafter als zum Beispiel ein Ohrpiercing, aber weniger schmerzhaft als viele andere Intimpiercings. Unverhüteter Sex sollte während der Abheilzeit vermieden werden, da fremde Körperflüssigkeiten zu Entzündungen führen können.

Horizontal Hood Piercing
Beim Horizontal Hood Piercing wird horizontal durch die Klitorisvorhaut gestochen. Von Anfang an wird ein Ring eingesetzt, der auf dem klitoralen Schaft über der Klitoris liegt. Auch hier wird nicht direkt durch die Klitoris gestochen, deshalb ist es sicherer und weniger schmerzhaft als das Klitoris-Piercing.
Horizontal Hood Piercing auf einen Blick
Abheilzeit: 6-12 Wochen
Schmuckwechsel: bei Bedarf
Ring: ab sofort möglich - Clicker nach 6 Wochen
Erstschmuck: Ball Closure Ring
Hypertrophiegefahr: 3 von 10
Da es durch reine Schleimhaut gestochen wird, verheilt es meist schnell und problemlos. Durch die Sensibilität der Stelle ist es trotzdem schmerzhafter als zum Beispiel ein Ohrpiercing, aber weniger schmerzhaft als viele andere Intimpiercings. Meist wird dort Bauchnabel-Schmuck getragen. Unverhüteter Sex sollte während der Abheilzeit vermieden werden, da fremde Körperflüssigkeiten zu Entzündungen führen können.

